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Das Arbeitsgebiet »Energiesystemanalyse« des Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) widmet sich aktuellen Fragestellungen der nachhaltigen, bezahlbaren und sicheren Energieversorgung. Im Fokus stehen die wissenschaftliche Analyse von Energiesystemen sowie die zielgerichtete Weiterentwicklung der energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
Unser Team mit vielseitiger Expertise aus Ingenieurwesen, Wirtschaftswissenschaften, Architektur, Geografie und Physik

  • forscht zu innovativen und nachhaltigen Energieanwendungen
  • erstellt Energieversorgungs- und Klimaschutzkonzepte, Potenzialstudien und Marktanalysen  
  • entwickelt Handlungsempfehlungen für Politik und Wirtschaft

Themenschwerpunkte sind erneuerbare Energien, Kraft-Wärme-Kopplung, Elektromobilität, energieeffiziente Gebäude, Energiespeicher sowie Wärme- und Stromnetze.
Zu unseren Auftraggebern und Forschungsförderern gehören die Ministerien des Bundes und der Länder, Energieversorger, Wohnungsbaugesellschaften, Verbände und Stiftungen.

Rolle im Projekt
Im Projekt »Quarree 100« leitet das IFAM den Arbeitsbereich »Ökonomische und rechtswissenschaftliche Analyse und Entwicklung von Geschäftsmodellen« und bringt sich darüber hinaus bei der Konzipierung der leitungsgebundenen Wärmeversorgung im Quartier ein.

Die Ziele des Teilvorhabens bestehen in der erfolgreichen Bearbeitung der in der Gesamtvorhabensbeschreibung für Fraunhofer IFAM festgehaltenen Arbeiten. Dies beinhaltet inhaltlich insbesondere:

  • die Unterstützung der Simulation des Gesamtsystems im Bereich der Wärmeversorgung (AB1),
  • die Planung und Grobauslegung des einspeiseoffenen Nahwärmenetzes im Quartier (AB3),
  • die Begleitung der Analysen zum juristischen und regulatorischen Rahmen für das Demonstrationsvorhaben (AB5),
  • die Analyse der regionalökonomischen Einbettung des Demonstrationsvorhabens (AB5),

sowie die Unterstützung der Implementierung des Wärmenetzes und der Energieversorgungsoptionen.
Darüber hinaus übernimmt das IFAM die übergreifende Koordination der Arbeiten im Bereich 5 (Regelrahmen, regionalökonomische Effekte und Geschäftsmodelle).

Christine Brandstätt
ist seit 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Fraunhofer IFAM und leitet, akquiriert und bearbeitet dort Forschungs- und Beratungsprojekte im Bereich Energiewirtschaft und Integration Erneuerbarer Energien. Zuvor war sie von 2010 bis 2013 beim Bremer Energie Institut tätig und ist seit 2014 darüber hinaus bei der Jacobs University Bremen angestellt. Ihr gegenwärtiges Forschungsgebiet ist die Integration erneuerbarer Stromerzeugung durch die Kopplung des Stromsystems mit anderen Energiesektoren, vor allem auch der Wärmeversorgung.

Sie studierte in Birkenfeld Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Umwelttechnik und absolvierte das Master-Programm Management and Engineering of Environment and Energy in Madrid, Nantes und Stockholm. Zurzeit promoviert sie an der Jacobs University Bremen zur Anreizwirkung der Netzentgelte für die Integration Erneuerbarer Energien ins Verteilnetz.

Christine Brandstätt ist Projektleiterin für das Teilprojekt von Fraunhofer IFAM. Sie koordiniert im Gesamtprojekt den Arbeitsbereich 5 zum rechtlichen und regulatorischen Rahmen, regional-ökonomischen Effekten und Geschäftsmodellen. In diesem Bereich bringt sich auch Dr. Karin Jahn ein. Der Beitrag des IFAM zu den Arbeitsbereichen 1 und 3 zur Konzipierung und Modellierung der Energieversorgung, vor allem der leitungsgebundenen Wärme, wird von Max Fette zusammen mit Karen Janßen und Bernd Eikmeier geleistet.

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